Rapidtech 2012

Die Rapidtech ist die jährlich in Erfurt stattfindende Kongressmesse für die Herstellung von Prototypen. Dabei werden die neusten Verfahren auf dem Weg von der Entwicklung bis zur Fertigung eines Endproduktes vorgestellt. Die präsentierten Technologien schließen verschiedene Modellierungs-, Scan- und Fertigungsverfahren ein. Neben den rein Technologischen Verfahren stellen sich auch diverse Dienstleister und Hochschulen vor, welche sich mit dem Gebiet des Rapit Prototyping beschäftigen.

Auf der diesjährigen Rapitech lag der Schwerpunkt bei der Anwendertagung, dem Konstrukteurstag und in den Fachforen thematisch auf den Gebieten „CAD/CAM und Rapid Prototyping in der Zahntechnik“, „Medizintechnik“ und „Luftfahrt“.

Detailierte Informationen zu den Ausstellern und der Messe erhaltet ihr auf der Homepage der Rapidtech. Daher möchte ich mich zum Schluss meines Messeberichtes mit ein paar Impressionen meines Besuches verabschieden.

Wacom Bamboo und Gimp 2.6

Wärend meiner Arbeit bin ich auf einen kleinen, aber ungewöhnlichen Fehler gestoßen. An einem Win7-PC wurde ein Bamboo-Grafiktablett angeschlossen. Im Photoshop (CS5.5) ließ sich mit dem Grafiktablett perfekt zeichnen. Allerdings zeigen die Werkzeuge im Gimp 2.6 keinerlei Wirkung.

Das Problem ließ sich wie folgt beheben:

  • Gimp schließen
  • Stift AUF die Zeichenfläche des Grafiktabletts legen
  • Gimp starten und den Stift erst nach dem Hochfahren des Programmes nutzen
  • alle Werkzeuge mit Druckstufen funktionieren

Freie Vollversion für Windows mit Unity Pro 3.5 und Android trials

Unity Technologies hat in der Download-Sektion eine Unity Pro 3.5er Version veröffentlicht. Sie beinhaltet die auch die Trial-Version des Android-Packages.

Weitere wichtige Neuerungen sind:

  • Shuriken Particle System
  • eingebautes Pathfinding
  • Upgraded Occlusion Culling und  neues Level of Detail-System
  • Linear Space Lighting and HDR
  • Flash (SWF)-Export

Kinect-Version für den PC

Die Kinect für die Xbox 360 hat sich bereits für Spiele bewährt. Sie findet seit einiger Zeit ebenfalls ihre Anwendungsgebiete in PC-Bereich, wie verschiedene Projekte bereits demonstriert haben.

Microsoft bringt am ersten Februar 2012 auch eine Version für den PC heraus. Diese wird allerdings teurer als ihr Xbox-Pendant. Der Preis soll 250,00$ oder circa 190,00€ betragen. Der erhöhte Preis ist laut Microsoft auf verbesserte Hardware zurückzuführen. Der Sensor verfügt über einen zusätzlichen Nah-Modus, welcher eine sichere Erkennung ab 40cm (Xbox-Version ab 1,8m) ermöglichen soll. Ein weiterer Grund liegt sicherlich auch in der fehlenden Subventionierung der Hardware, wie bei der Xbox-Version.

Auch die Mindestvorraussetzungen für die Kinect-PC-Version gab Microsoft bekannt:

  • 32bit (x86) oder 64bit (x64 Prozessor)
  • Windows 7 als Betriebssystem
  • Dual Core 2,66-Gigaherz oder schnellerer Prozessor
  • USB 2,0 Bus
  • 2 Gigabyte RAM

Der Kinect-Sensor für die neue Xbox 720 wird sicherlich einige Neuerungen der PC-Version übernehmen. Deren Erscheinungstermin wird wahrscheinlich im Jahr 2014 liegen, was der Weiterentwicklung der Kinect noch einige Zeit gibt.

Samsung Galaxy Y S5360

Für einge meiner neueren Projekte habe ich mir ein Samsung Galaxy Y S5360 zugelegt und getest. Zu Beginn allerdings erst einmal die technischen Daten des Gerätes:

  • Gewicht: 97,5g
  • Abmessung: 104,0 x 58,0 x 11,5 mm
  • Li-Ionen-Akku mit 1200 mAh
  • Kapazitiver Touchscreen mit TouchWiz UI und Multi-Touch-Eingabe
  • 3,0″-Display mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixel und 256k-Farbtiefe
  • Android-Betriebssystem 2.3.5 (Gingerbread)
  • 832 MHz-Prozessor
  • Wi-Fi 802.11 b/g/n, Bluetooth v3.0 mit A2DP und microUSB v2.0
  • 160Mb interner Speicher
  • erweiterbar bis zu 32Gb per Micro-SD-Karte (2 Gb microSD-Karte inklusive SD-Adapter liegt bei)
  • 2 MP-Kamera (1600×1200 pixels) ohne Blitz
  • QVGA-Video mit 15fps
  • 3,5mm Kopfhörerbuchse
  •  GPS mit A-GPS-Unterstützung
  • Radio-Tuner

Das Samsung Galaxy Y S5360 macht alles in allem für ein Smartphone in dieser Preisklasse einen guten Eindruck. Es wird mit einem Ladegerät, einem USB-Kabel, einer microSD-Karte (2Gb), einem SD-microSD-Adapter, der Software und einer Kurzanleitung geliefert.

Durch das kleine Display benötigt man zur Eingewöhnung in die Bedieung mit der virtuellen Tastatur etwas Zeit. Im Querformat ist die Eingabe von Text wesentlich leichter. Die Eingabe von Telefonnummern gestaltet sich hingegen absolut problemlos.

Das Micro-USB ist hinter einer Abdeckkappe an der rechten oberen Ecke des Gerätes angebracht. Da das Smartphone auch über diesen USB-Port geladen wird, ist dies gedoch sehr unpraktisch. Er dient auch zur Verbindung mit dem PC und der Datensynchronisation. Diese geschieht über die Software Kies, welche beiliegt oder in der neusten Version beim Hersteller Samsung heruntergeladen werden kann.

Der Funktionsumfang des Smartphones kann durch dass Android-Betriebssystem über den Android-Market problemlos erweitert werden. Die bereits vorinstallierte Software bietet jedoch eine gute Grundlage zur Arbeit mit dem S5360. Durch eine Internet-Handy-Flatrate oder die Verbindung mit einem WLan-Netz macht die Nutzung der Apps noch mehr Spaß.

Wie jedes neuere Smartphone ist auch das S5360 ein guter Begleiter in Sachen Entertainment. Die Musikwiedergabe ist nach meiner Erfahrung mit dem Gerät sehr gut und rauschfrei. Durch das Multi-Touch macht auch das Zeigen von Fotos Spaß. Allerdings sollte man die integirerte Kamera nur für Schnappschüsse einsetzen. Durch den fehlenden Blitz ist sie für Innenaufnahmen wenig geeignet und macht bei schwacher Beleuchtung nur unscharfe und verrauschte Bilder. Im Außenbereich und entsprechend Licht sind die Fotos passabel.

Je nach Einsatz von GPS und Wlan, der Nutzung des Displays und des Gerätes und der Häufigkeit der Telefonate hält der Akku im Schnitt zwischen einem und zwei Tagen durch. Dies ist bei Smartphones Standard.

Im Fazit kann man feststellen, dass das Gerät ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet und auch für Einsteiger geeignet ist. Es besitzt eine gute Grundfunktionalität mit allem was man benötigt. Für den ambitionierteren Nutzer oder den anspruchsvolleren Anwender empfielt sich jedoch ein Gerät aus einer höheren Preisklasse.

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